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White-Label KI: So bieten Agenturen KI unter eigenem Branding an

Beim White-Label-Modell verkaufen Agenturen und IT-Dienstleister eine fertige KI-Plattform unter eigenem Logo, eigener Domain und eigenen System-E-Mails, ohne selbst zu entwickeln oder Server zu betreiben. Im Nexoria-Pro-Programm zahlt der Partner 299 Euro im Monat inklusive fünf Lizenzen, jeder Endkunde 29 Euro je Nutzer und Monat, davon bleiben dem Partner rund 9 Euro netto. Mandanten legt der Partner selbst über ein Dashboard an, jeder ist vollständig isoliert. Es gibt keine Mindestabnahme und keine Laufzeit über den laufenden Monat hinaus.

Christian Klever und Caan Grueneberg

CTO & Co-Founder · CEO & Co-Founder

10 Min. LesezeitZuletzt geprüft am
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Aufgeschlagener Farbfächer mit blauen und gelben Mustern, daneben ein Tablet mit Stift und farbigen Entwürfen
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Die Audiofassung entspricht noch dem früheren Textstand. Die am 9. September 2026 aktualisierten Angaben zu Datenverarbeitung und Modelltraining finden Sie im Artikeltext.


Nexoria ermöglicht IT-Dienstleistern und Agenturen den Weiterverkauf einer KI-Plattform im eigenen Design. Dateien und Suche liegen in Deutschland, KI-Antworten entstehen bei Mistral AI in Frankreich. Weitere Dienste und aktivierte Integrationen sind getrennt beschrieben.

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Die Chance: KI als Service unter eigener Marke

Mit White-Label KI verkaufen Agenturen und IT-Dienstleister eine vollständige KI-Plattform unter eigener Marke. Mandantenverwaltung, DSGVO und konkrete Margen.

Die Nachfrage nach KI-Lösungen im deutschen Mittelstand wächst spürbar. Gleichzeitig fehlt den meisten Unternehmen das interne Know-how, um selbst KI-Systeme zu entwickeln, zu betreiben und DSGVO-konform zu halten.

Hier entsteht eine enorme Chance für Agenturen, IT-Dienstleister, Berater und Systemhäuser: Sie können ihren Kunden eine vollständige KI-Plattform anbieten, unter ihrer eigenen Marke, mit ihrer eigenen Domain, in ihrem eigenen Design. Der Endkunde sieht nur die Marke des Partners. Die Technologie darunter kommt von Nexoria.

Das Modell ist nicht neu. In der Hosting-Branche, im E-Mail-Marketing und bei CRM-Systemen gibt es seit Jahren erfolgreiche White-Label-Programme. Was neu ist: KI als White-Label, mit europäischem Hosting, DSGVO-Konformität und einer Plattform, die Wissensmanagement, Dokumentenverarbeitung, Chatbots und Telefon-KI unter einem Dach vereint.

Was bedeutet White-Label KI?

White-Label bedeutet: Ihre Marke, Ihre Domain, Ihre Kommunikation. Der Endkunde (also das Unternehmen, das die KI-Plattform tatsächlich nutzt) sieht zu keinem Zeitpunkt den Namen "Nexoria". Stattdessen arbeitet er mit einer Plattform, die aussieht, als hätten Sie sie selbst entwickelt.

Konkret umfasst das:

  • Eigenes Logo und Farbschema: Die Plattform wird mit Ihrem Branding ausgeliefert: Ihr Logo im Header, Ihre Farben im Interface, Ihr Name im Titel
  • Eigene Domain: Ihre Kunden nutzen die Plattform unter ki.ihre-firma.de oder einer Subdomain Ihrer Wahl. Kein Hinweis auf Nexoria in der URL.
  • Eigene E-Mails: Einladungen, Benachrichtigungen und System-E-Mails werden von Ihrer Domain gesendet: Ihre Absenderadresse, Ihr Name im Betreff
  • Mandantenverwaltung: Sie erstellen und verwalten Kunden-Instanzen (Tenants) eigenständig über ein Partner-Dashboard. Jeder Kunde ist vollständig isoliert.
  • Abrechnung über Sie: Ihre Mandanten zahlen den festen Preis von 29 EUR pro User direkt über Ihre White-Label-Abrechnung. Von jedem User erhalten Sie fest 9 EUR netto Provision.

Das Ergebnis: Ihr Kunde nutzt eine Enterprise-KI-Plattform mit Wissensdatenbank, Dokumentensuche, KI-Chat, Chatbot-Builder und optionalem VoiceBot, und hält Sie für den Entwickler. Sie haben kein Entwicklungsteam, keine Server-Administration und keinen KI-Forschungsaufwand. Sie konzentrieren sich auf das, was Sie am besten können: Kundenbeziehungen, Beratung und Vertrieb.

Das Nexoria Pro Partner-Modell

Das Nexoria Pro-Programm wurde speziell für Agenturen, IT-Dienstleister und Berater entwickelt, die KI als wiederkehrende Einnahmequelle in ihr Portfolio aufnehmen möchten. Die Konditionen im Überblick:

  • Monatliche Pauschale: 299 EUR/Monat inklusive 5 User-Lizenzen für den Partner selbst
  • Client-Tarif: Jeder Endkunde zahlt 29 EUR pro User und Monat
  • Partner-Provision: Von den 29 EUR je User erhält der Partner ca. 9 EUR netto (nach Abzug von MwSt und Plattformkosten), das entspricht einer Marge von rund 31 Prozent
  • Abrechnung: Via Stripe Connect, automatisiert, SEPA und Kreditkarte, White-Label-Checkout mit Ihrem Branding
  • Mandantenverwaltung: Unbegrenzte Kunden-Tenants, jeweils vollständig isoliert (separate Datenbanken, separate Wissensbasis)
  • Eigenes Branding: Logo, Farben, Domain, E-Mails, komplett anpassbar
  • VoiceBot-Marge: Bei VoiceBot-Buchungen Ihrer Mandanten erhalten Sie als Pro-Partner eine feste Marge von 20 Prozent

Wichtig: Sie haben keine Mindestabnahme und keine Vertragslaufzeit über den aktuellen Monat hinaus. Wenn das Modell für Sie funktioniert, skalieren Sie. Wenn nicht, kündigen Sie zum Monatsende.

Praxisbeispiel: IT-Dienstleister mit 20 Kunden

Machen wir die Rechnung konkret. Ein mittelständischer IT-Dienstleister hat 20 Firmenkunden, die er betreut, typisch für ein regionales Systemhaus. Jeder dieser Kunden setzt die KI-Plattform für durchschnittlich 5 Mitarbeiter ein.

Einnahmen pro Monat:

  • 20 Kunden x 5 User x 29 EUR = 2.900 EUR Brutto-Umsatz von den Endkunden
  • Partner-Anteil: 20 Kunden x 5 User x 9 EUR netto = 900 EUR netto Provision

Kosten pro Monat:

  • Nexoria Pro Pauschale: 299 EUR (inkl. 5 eigene User-Lizenzen)

Netto-Ertrag:

  • 900 EUR Provision minus 299 EUR Pauschale = 601 EUR netto pro Monat
  • Hochgerechnet: 7.212 EUR netto pro Jahr, bei 20 Kunden mit jeweils 5 Usern

Das ist der reine Plattform-Ertrag, ohne jede Beratungsleistung eingerechnet. In der Praxis kommt dazu:

  • Einrichtungspauschale: Die meisten Partner berechnen ihren Kunden eine einmalige Einrichtungsgebühr von 500 bis 2.000 EUR für die initiale Konfiguration, das Hochladen der Wissensbasis und die Mitarbeiterschulung. Bei 20 Kunden mit durchschnittlich 1.000 EUR ergibt das 20.000 EUR zusätzlich.
  • Laufende Beratung: Monatliche Betreuung, Optimierung der Wissensbasis, neue Anwendungsfälle erschließen, typischerweise 200 bis 500 EUR pro Kunde und Monat
  • VoiceBot-Upsell: Kunden, die bereits die Plattform nutzen, sind ideale Kandidaten für den Telefon-KI-Dienst. Sie erhalten eine feste Marge von 20 Prozent auf jede VoiceBot-Buchung

Der entscheidende Punkt: Die Plattform-Einnahmen sind wiederkehrend. Jeden Monat, solange der Kunde die Plattform nutzt, fließt Provision. Kein Projektgeschäft mit unvorhersehbaren Lücken, sondern planbare, monatliche Einnahmen.

Mandantenverwaltung: Jeder Kunde vollständig isoliert

Eines der größten Bedenken bei Multi-Mandanten-Plattformen ist die Datenisolation. Kann Kunde A versehentlich auf die Daten von Kunde B zugreifen? Werden Wissensdatenbanken vermischt? Kann ein fehlerhafter API-Call Daten über Mandantengrenzen hinweg exponieren?

Bei Nexoria lautet die Antwort auf alle diese Fragen: Nein. Die Mandantenisolation ist nicht nur eine Softwarefunktion. Sie ist architektonisch erzwungen.

  • JWT-basierte Tenant-Isolation: Jeder API-Call enthält ein signiertes JSON Web Token, das die Tenant-ID trägt. Auf Datenbankebene wird jede Abfrage automatisch um die Tenant-ID gefiltert. Eine Anfrage kann physisch nur auf Daten des eigenen Mandanten zugreifen. Es gibt keinen Code-Pfad, der diese Isolation umgeht.
  • Separate Wissensdatenbanken: Jeder Mandant hat eine eigene Kollektion in der Vektordatenbank. Dokumente, Embeddings und Suchergebnisse sind vollständig getrennt. Wenn Kunde A nach "Vertrag" sucht, werden ausschließlich Dokumente aus der Wissensbasis von Kunde A durchsucht.
  • Isolierte Datenbankbereiche: Alle relationalen Daten (Benutzer, Einstellungen, Aufgaben, Kalender) werden über die Tenant-ID strikt getrennt. Der Datenbankzugriff erfolgt über einen dedizierten Connection-Pooler im Transaction-Mode, was sowohl Isolation als auch Performance bei vielen gleichzeitigen Mandanten sicherstellt.
  • Getrennte Verschlüsselung: Jeder Mandant hat eigene Verschlüsselungsschlüssel für sensible Daten. Ein kompromittierter Schlüssel betrifft nur einen einzelnen Mandanten, nicht die gesamte Plattform.

Für Sie als Partner bedeutet das: Sie können Ihren Kunden mit gutem Gewissen zusichern, dass ihre Daten technisch und rechtlich vollständig isoliert sind. Das ist nicht nur ein Verkaufsargument. Es ist eine Voraussetzung für den Einsatz im regulierten Umfeld (Anwaltskanzleien, Steuerberater, Gesundheitswesen).

Für Partner ist die Aufteilung der Datenwege nachvollziehbar: Dateien, Wissensindex und semantische Suche liegen auf Servern in Deutschland. Die KI-Antwortgenerierung übernimmt Mistral AI in Frankreich. Die von Nexoria an Mistral AI übermittelten Daten werden nicht für Modelltraining verwendet; der Ausschluss ist im individuellen Auftragsverarbeitungsvertrag vereinbart. Weitere Dienste betrachten wir getrennt: Die technische Fehlerüberwachung läuft über Sentry mit Sitz in den USA, ohne Zugriff auf Dokumentinhalte, namentlich benannt im Verzeichnis nach Art. 30. Die E-Mail-Integration über Microsoft Graph API und Gmail API greift nur bei aktiver Integration. Beim optionalen VoiceBot kommt Telnyx hinzu, Hauptsitz USA. Der Telefonanschluss über Telnyx liegt in Frankfurt. Spracherkennung (STT) und Sprachsynthese (TTS) erfolgen über Voxtral von Mistral AI in Frankreich. Dabei werden die Sprachdaten vom STT/TTS-Dienst nicht gespeichert. Die LLM-Antworten erzeugt Mistral AI ebenfalls in Frankreich. Die aktuelle Aufteilung steht unter [Sicherheit](/security).

VoiceBot weiterverkaufen, mit 20% Partner-Marge

Neben der KI-Plattform bietet Nexoria einen vollständigen Telefon-KI-Dienst (VoiceBot) an: Unternehmen können eine KI-gestützte Telefonleitung einrichten, die Anrufe entgegennimmt, auf Basis der Wissensdatenbank beantwortet und bei Bedarf an einen menschlichen Mitarbeiter weiterleitet.

Als Pro-Partner erhalten Sie eine feste Marge von 20 Prozent auf jede VoiceBot-Buchung Ihrer Mandanten. Ihr Mandant zahlt den regulären Tarif. Ihre Marge wird automatisch abgerechnet:

  • Starter: 249 EUR/Monat, Ihre Marge: 50 EUR/Monat
  • Business: 449 EUR/Monat, Ihre Marge: 90 EUR/Monat
  • Enterprise: 699 EUR/Monat, Ihre Marge: 140 EUR/Monat

Die Preise sind fest. Ihr Mandant zahlt den regulären VoiceBot-Tarif, und Sie erhalten automatisch 20 Prozent als Partner-Marge. Beim Business-Tarif ergibt sich eine Marge von 90 EUR pro Monat und Kunde, allein für den VoiceBot, jeden Monat wiederkehrend.

Die VoiceBots werden über Ihr Partner-Dashboard konfiguriert: Telefonnummer auswählen, Wissensbasis verknüpfen, Begrüßungstext anpassen, IVR-Menü einrichten. Ihr Kunde sieht eine Telefonleitung, die unter seiner Rufnummer erreichbar ist und sein Wissen nutzt. Sie sehen ein Dashboard mit Anrufstatistiken, Gesprächsprotokollen und Minutenverbrauch.

Der VoiceBot ist besonders attraktiv für Branchen mit hohem Anrufaufkommen: Handwerksbetriebe (Terminanfragen, Auftragsstatus), Arztpraxen (Öffnungszeiten, Terminvergabe), Kanzleien (Erstanfragen, Mandantenservice), E-Commerce (Bestellstatus, Rücksendungen). Für jede dieser Branchen können Sie ein standardisiertes Angebot erstellen und systematisch skalieren.

In 24 Stunden startklar

Ein häufiges Hindernis bei Partnerprogrammen ist die lange Einrichtungszeit. Wochen für das Onboarding, Monate für die Integration, endlose Meetings mit dem Produktteam. Bei Nexoria ist der Prozess bewusst schlank gehalten:

Schritt 1: Partner-Account erstellen (30 Minuten)

  • Pro-Tarif buchen unter nexoria-systems.de
  • Firmendaten und Zahlungsmethode hinterlegen
  • Zugang zum Partner-Dashboard erhalten

Schritt 2: Branding einrichten (1-2 Stunden)

  • Logo hochladen, Farbschema definieren
  • Eigene Domain oder Subdomain konfigurieren (DNS-Eintrag setzen, SSL wird automatisch bereitgestellt)
  • E-Mail-Absender konfigurieren

Schritt 3: Ersten Kunden einladen (15 Minuten)

  • Neuen Mandanten im Partner-Dashboard anlegen
  • Admin-Benutzer für den Kunden erstellen
  • Einladungs-E-Mail wird automatisch versendet, in Ihrem Branding

Schritt 4: Wissensbasis aufbauen (variabel)

  • Dokumente hochladen (PDF, Word, Excel, PowerPoint, alle gängigen Formate)
  • Automatische Indexierung und Embedding-Generierung
  • KI steht sofort zur Verfügung, sobald die ersten Dokumente verarbeitet sind

Vom Zeitpunkt der Registrierung bis zum ersten aktiven Kunden vergehen in der Regel weniger als 24 Stunden. Sie benötigen kein Entwicklerteam, keine Server-Infrastruktur und keine KI-Expertise. Die gesamte Technik (Hosting, Updates, Sicherheit, Backups, Modell-Updates) wird von Nexoria betrieben.

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Christian Klever

CTO & Co-Founder · Nexoria Systems

20+ Jahre Erfahrung in Software-Architektur. Baut europäische KI-Systeme, die Unternehmensdaten schützen statt sie zu exponieren.

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Caan Grueneberg

CEO & Co-Founder · Nexoria Systems

Strategie, Produkt und Kundennähe: Caan baut Nexoria als Unternehmen genauso mit wie als Plattform. Er versteht Technik und Markt und springt überall ein, wo es zählt.

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