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Lösung

Cloud-Speicher mit KI für Unternehmen: Dateien ablegen und ihre Inhalte nutzbar machen

Ein Cloud-Speicher mit KI legt Unternehmensdateien nicht nur ab, sondern indexiert ihre Inhalte, damit Suche und KI darauf arbeiten können. Bei Nexoria ist Nexoria Drive die Ablage. Aus demselben Bestand beantwortet die Dokumentensuche Fragen mit Quellenangabe, und der KI-Assistent Nex verarbeitet die Inhalte weiter. Ablage, Index und Suche laufen auf Servern in Deutschland.

Was ist ein Cloud-Speicher mit KI?

Ein Cloud-Speicher mit KI ist eine Dateiablage, deren Inhalte zusätzlich maschinell erschlossen sind. Der Unterschied zum gewöhnlichen Speicher liegt nicht in der Ablage selbst, sondern in dem, was danach mit den Inhalten möglich ist: eine Suche nach Bedeutung statt nach Dateinamen, und eine Antwort, die aus den eigenen Dokumenten stammt und deren Quelle nennt.

Der Begriff wird uneinheitlich verwendet. Sinnvoll ist die Unterscheidung nach drei Fragen: Arbeitet die KI auf demselben Bestand wie die Ablage oder auf einer zweiten Kopie? Gelten die Zugriffsrechte der Ablage auch für KI-Antworten? Und wo werden Index, Suche und Antwort verarbeitet? An diesen drei Punkten unterscheiden sich die Angebote deutlich stärker als an der Funktionsliste.

Warum reine Ablage das Problem nicht löst

Speicher ist längst kein Engpass mehr. Der Engpass ist der Zugriff auf das, was gespeichert wurde. Eine klassische Ablage kennt Dateinamen, Ordnerpfade und im besten Fall den Volltext. Wer die im Dokument verwendete Formulierung nicht kennt, findet es nicht.

Wird deshalb ein KI-Werkzeug daneben gestellt, entstehen zwei Systeme mit zwei Beständen und zwei Rechtemodellen. Dateien werden exportiert oder hochgeladen, und ab diesem Moment ist unklar, welcher Stand der gültige ist und wer den hochgeladenen Inhalt sehen darf. Die Datenschutzfrage verschiebt sich damit von der Ablage in ein Werkzeug, das oft niemand freigegeben hat.

Wie Ablage und KI zusammenarbeiten

Technisch besteht die Verbindung aus vier Schritten, die unabhängig vom Anbieter gleich aussehen.

  • Ablegen. Die Datei landet im Speicher, gewöhnlich über ein Laufwerk oder eine Synchronisation.
  • Indexieren. Aus der Datei wird Text gewonnen, in Abschnitte zerlegt und als Embeddings abgelegt, also als mathematische Darstellung der Bedeutung. Gescannte Unterlagen und Aufnahmen brauchen dafür vorher Texterkennung oder Transkription.
  • Suchen. Die Frage wird in dieselbe Darstellung überführt und mit den Abschnitten verglichen. Zusätzlich läuft in der Regel eine klassische Stichwortsuche mit, weil Zahlen, Aktenzeichen und Eigennamen so zuverlässiger gefunden werden.
  • Antworten. Ein Sprachmodell formuliert aus den gefundenen Abschnitten eine Antwort und nennt die Quelle. Dieses Verfahren heißt Retrieval Augmented Generation, kurz RAG. Ausführlich steht es auf der Seite Enterprise Search.

Der letzte Schritt ist der einzige, der ein Sprachmodell braucht. Deshalb ist es sinnvoll, Suche und Antwort auseinanderzuhalten: Eine Suche kann vollständig im eigenen Rechenzentrum laufen, auch wenn die Antwortformulierung anderswo stattfindet.

Welche Cloud-Speicher verbinden Dateiablage und KI?

Es gibt drei gebräuchliche Bauweisen. Welche passt, hängt vom Betriebsmodell ab, nicht vom Funktionsumfang.

Speicher eines großen Anbieters plus dessen KI-Zusatz

Wer bereits Microsoft 365 oder Google Workspace einsetzt, kann die KI des jeweiligen Anbieters hinzubuchen. Bei Microsoft ist Copilot ein separat zu lizenzierendes Zusatzprodukt zum vorhandenen Abonnement. Der Weg ist kurz, weil nichts umziehen muss. Zu prüfen sind die Zusatzkosten je Nutzer und die Frage, welchem Recht die beteiligten Unternehmen unterliegen. Einzelheiten stehen im Vergleich mit Microsoft Copilot und im Vergleich mit Google Workspace.

Quelloffener Speicher mit nachgerüsteter KI

Nextcloud ist quelloffene Software für Dateien und Zusammenarbeit, betrieben im eigenen Haus oder bei einem deutschen Hoster. Die KI-Oberfläche ist vorhanden, die eigentlichen Modelle kommen als zusätzlich zu installierende Backend-Apps dazu, mit dokumentierten Anforderungen an Arbeitsspeicher und Grafikkarte. Wer volle Kontrolle über den Betrieb will, fährt damit gut. Was dabei zu bedenken ist, steht im Vergleich mit Nextcloud.

Eine Plattform, in der Ablage und KI dasselbe System sind

Hier ist der Speicher zugleich die Wissensbasis. Es gibt keinen Export und kein zweites Rechtemodell, dafür einen Umzug des Bestands. Diesen Weg geht Nexoria, beschrieben im nächsten Abschnitt.

Diese Aufzählung ist ausdrücklich keine Marktübersicht. Genannt sind die Anbieter, zu denen auf dieser Website ein Vergleich mit Fundstellen und Prüfdatum vorliegt. Weitere Anbieter können ebenso passen, sie sind hier nur nicht geprüft, und eine ungeprüfte Bestenliste wäre wertlos.

Wie Nexoria Ablage und KI verbindet

Nexoria Drive ist der Cloud-Speicher der Plattform und zugleich die Quelle des Firmenwissens. Das Laufwerk fügt sich in den Windows-Explorer ein, mit Synchronisation, Offline-Verfügbarkeit, vollständiger Versionierung und einem Papierkorb mit Karenzzeit. Freigegebene Inhalte werden indexiert, ohne dass jemand sie zusätzlich hochladen müsste.

Auf diesem Index arbeiten zwei Zugänge. Die Dokumentensuche sucht semantisch, kombiniert mit Stichwortsuche, nennt zu jedem Treffer das Quelldokument und zeigt eine Vorschau mit Tabellen, Bildern und Formatierung. Sie steht im KI Chat und zusätzlich als eigenes Suchfenster bereit und verbraucht keine KI-Tokens. Der KI-Assistent Nex antwortet auf derselben Grundlage, fasst zusammen, analysiert und stößt Aufgaben oder Automatisierungen an.

Workspaces bestimmen, welche Personen und welche Chatbots welche Inhalte sehen dürfen, mit den Rollen Admin, Mitglied und Betrachter. Dieselben Rechte gelten für Ablage, Suche und KI-Antwort. Damit entsteht kein zweites Rechtemodell neben dem Speicher, und genau das ist der Unterschied zwischen einer Plattform und einem Speicher mit angebautem KI-Werkzeug.

Was gefunden wurde, lässt sich unmittelbar weiterverwenden: Doc, Calc und Slides bearbeiten Texte, Tabellen und Präsentationen mit voller Kompatibilität zu .docx, .xlsx und .pptx, DocStudio erzeugt daraus im Chat Präsentationen, Berichte und Dokumentenvergleiche mit Quellenreferenz. Wie daraus geordnetes Firmenwissen wird, steht unter Firmenwissen aus verstreuten Dateien.

Voraussetzungen

Was für den Einsatz feststehen muss. Stand .
VoraussetzungAngabeFundstelle
VerfügbarkeitAb dem 01.09.2026 ist das Produkt frei buchbar.llms.txt
geprüft am
ArbeitsplatzNexoria Drive fügt sich als virtuelles Laufwerk in den Windows-Explorer ein. Zu anderen Betriebssystemen liegt keine veröffentlichte Angabe vor.Produkt und Funktionen
geprüft am
NutzerbegriffEin Nutzer entspricht einem Gerät. Derselbe Nutzer kann nicht auf mehreren Geräten gleichzeitig verwendet werden.Nexoria auf einen Blick
geprüft am
Inklusivspeicher10 GB je Unternehmen im Tarif Base, 20 GB je Unternehmen im Tarif Pro.Preise
geprüft am
Zusätzlicher Speicher0,20 Euro je GB und Monat, gerechnet nach übergebenen Quellbytes.Preise
geprüft am
EinrichtungWird individuell nach Aufwand berechnet, abhängig von der zu indexierenden Datenmenge.Preise
geprüft am

Datenschutz und Infrastruktur

Bei einem Speicher, dessen Inhalte zusätzlich ausgewertet werden, sind zwei Fragen zu trennen: Wo liegen die Dateien, und wo wird gerechnet? Die folgende Tabelle beantwortet beides je Komponente.

Verarbeitungsorte der Nexoria-Plattform, je Komponente. Stand .
KomponenteVerarbeitungsortFundstelle
Dateien, Index und SucheDateien, Index, Suche und Antwortaufbereitung laufen auf dedizierten Servern in deutschen Rechenzentren. Website und Dashboard werden ebenfalls in Deutschland gehostet. Die Plattform läuft ohne Public-Cloud-Infrastruktur wie AWS, Azure oder Google Cloud.Sicherheit und Datenschutz
geprüft am
Embeddings und semantische SucheDokument-Embeddings, Analyse und semantische Suche laufen vollständig lokal auf deutschen Servern.Sicherheit und Datenschutz
geprüft am
InternetsucheDie Internetsuche läuft über eine eigene Suchinfrastruktur auf deutschen Servern. Suchanfragen werden nicht an Bing oder Google weitergeleitet.Sicherheit und Datenschutz
geprüft am
AntwortgenerierungDie Antwortgenerierung nutzt Mistral AI mit Sitz in Paris, EU. Die Verarbeitungskette der Kernplattform bleibt in der EU.Mistral AI, Rechtliche Hinweise
geprüft am
VerschlüsselungTLS 1.3 für alle Verbindungen, WireGuard VPN zwischen Servern, AES-256 für OAuth-Tokens, tägliche verschlüsselte Backups mit AES-256.Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten
geprüft am
Technische FehlerüberwachungDie technische Fehlerüberwachung läuft über Sentry mit Sitz in den USA, ohne Zugriff auf Dokumentinhalte, namentlich benannt im Verzeichnis nach Art. 30. Die E-Mail-Integration über Microsoft Graph API und Gmail API greift nur bei aktiver Integration.Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten
geprüft am

Beleg

Inhalte aus der Plattform werden nicht zum Trainieren von KI-Modellen verwendet. Mistral AI sichert für den API-Betrieb zu, dass über die Schnittstelle gesendete Daten nicht in das Modelltraining einfließen. Festgeschrieben im Auftragsverarbeitungsvertrag.

Fundstelle: Nexoria auf einen Blick. Geprüft am .

Die Herstellerdokumentation von Mistral AI beschreibt daneben ein Training als Verantwortlicher, soweit der Kunde nicht widersprochen hat.

Nexoria ist auf die Anforderungen der Verordnung (EU) 2016/679 (DSGVO) ausgelegt. Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28, Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten nach Art. 30 und Datenschutz-Folgenabschätzung nach Art. 35 sind öffentlich einsehbar.

Für Hosting, Datenbanken und KI-Modelle der Kernplattform ist kein US-Rechtssubjekt an der Verarbeitung beteiligt. Die technische Fehlerüberwachung läuft über Sentry mit Sitz in den USA, ohne Zugriff auf Dokumentinhalte, namentlich benannt im Verzeichnis nach Art. 30. Die E-Mail-Integration über Microsoft Graph API und Gmail API greift nur bei aktiver Integration. Alle eingesetzten Dienstleister stehen namentlich im Verzeichnis nach Art. 30.

Konkrete Funktionen

Funktionen von Ablage, Suche und KI-Zugang. Stand .
FunktionAngabeFundstelle
Laufwerk im ExplorerNexoria Drive erscheint als virtuelles Laufwerk, Dateien werden wie gewohnt verwaltet.Produkt und Funktionen
geprüft am
Synchronisation und OfflineAutomatische Synchronisation, alle Dateien auch offline verfügbar.Produkt und Funktionen
geprüft am
VersionierungVollständige Versionshistorie, frühere Stände sind wiederherstellbar. Gelöschtes bleibt im Papierkorb mit Karenzzeit.Produkt und Funktionen
geprüft am
IndexierungFreigegebene Inhalte werden für Nex und die Dokumentensuche indexiert, ohne zusätzlichen Upload.Produkt und Funktionen
geprüft am
Semantische SucheSuche nach Bedeutung mit Hybrid-Retrieval, Quellenangabe bei jedem Treffer, Dokumentvorschau mit Tabellen und Bildern.Produkt und Funktionen
geprüft am
Nicht textliche InhalteAudio wird transkribiert, Scans und Bilder werden per Texterkennung erschlossen, die Ergebnisse gehen in denselben Index.Produkt und Funktionen
geprüft am
KI-AntwortenNex antwortet auf dem Wissen des Workspaces, fasst zusammen, legt Aufgaben an und recherchiert auf Wunsch im Internet mit Quellenangabe.Produkt und Funktionen
geprüft am
TarifeBase 29 Euro je Nutzer und Monat, Pro 299 Euro je Monat, 5 Nutzer inklusive.Preise
geprüft am

Vergleich zum klassischen Cloud-Speicher

Die linke Spalte beschreibt das übliche Muster eines Cloud-Speichers ohne Inhaltsindex, nicht ein bestimmtes Produkt. Einzelne Anbieter stehen mit Fundstelle und Prüfdatum auf den Vergleichsseiten.

Klassischer Cloud-Speicher und Nexoria im Vergleich. Stand .
KriteriumKlassischer Cloud-SpeicherNexoria
Aufgabe des SpeichersDateien ablegen, synchronisieren und teilenDateien ablegen und ihre Inhalte zugleich indexieren
SucheDateiname, Ordner, VolltextBedeutung und Stichwort kombiniert, mit Quellenangabe je Treffer
Weg zur KIZusätzliches Werkzeug, Inhalte werden dorthin übergebenKein Export, Nex arbeitet auf dem abgelegten Bestand
Rechte bei KI-AntwortenHängt vom hinzugefügten Werkzeug ab, oft zweites RechtemodellWorkspaces gelten für Ablage, Suche und Antwort gleichermaßen
Scans und AufnahmenAls Datei ablegbar, inhaltlich nicht durchsuchbarTexterkennung und Transkription führen sie in den Index
Kosten der KIIn der Regel als eigenes Produkt je NutzerIm Basisprodukt enthalten, Base ab 29 Euro je Nutzer und Monat
Suche bei aufgebrauchtem KI-KontingentNicht betroffen, es gibt kein KI-KontingentDokumentensuche läuft weiter und verbraucht keine Tokens

Fundstellen zur rechten Spalte: die Tarif- und Tokenangaben stehen auf Preise, die Funktionsangaben auf Produkt und Funktionen, die Verarbeitungsorte auf Sicherheit und Datenschutz, jeweils mit Stand vom 23.08.2026.

Grenzen, wann Nexoria nicht passt

  • Reiner Massenspeicher. Wer ausschließlich viel Platz für Archivdaten sucht, zahlt bei Nexoria für Funktionen, die er nicht nutzt. Enthalten sind 10 GB je Unternehmen beziehungsweise 20 GB je Unternehmen, jedes weitere GB kostet 0,20 Euro im Monat. Bei Beständen im Terabyte-Bereich ist ein Archivspeicher die günstigere Wahl.
  • Der Bestand darf das Haus nicht verlassen. Dann ist quelloffene Software im Eigenbetrieb der richtige Weg, siehe Vergleich mit Nextcloud.
  • Zertifizierung als Vergabevoraussetzung. Nexoria ist weder nach ISO 27001 noch nach SOC 2 zertifiziert, ein Zertifizierungsverfahren ist derzeit nicht terminiert. Die Rechenzentren, in denen die Plattform läuft, sind ihrerseits nach ISO 27001 zertifiziert. Das betrifft die Infrastruktur, nicht Nexoria als Anbieter.
  • Kein Umzug gewünscht. Wenn die vorhandene Ablage bleiben soll, ist der KI-Zusatz des vorhandenen Anbieters der kürzere Weg. Die Verbindung von Ablage und KI setzt hier voraus, dass die Dateien in Nexoria Drive liegen.
  • Belege für Suchqualität gefordert. Zur Trefferqualität der Dokumentensuche liegt keine veröffentlichte Messung mit offengelegter Methodik vor, ebenso wenig ein Kundenfall mit veröffentlichten Messwerten. Belastbar ist an dieser Stelle nur ein Test am eigenen Bestand.

Häufige Fragen

Was unterscheidet einen Cloud-Speicher mit KI von einem normalen Cloud-Speicher?

Ein normaler Cloud-Speicher verwaltet Dateien und findet sie über Namen, Ordner und Volltext. Ein Cloud-Speicher mit KI wertet zusätzlich die Inhalte aus und legt sie so ab, dass nach Bedeutung gesucht werden kann. Bei Nexoria werden freigegebene Inhalte aus Nexoria Drive indexiert und stehen danach in der Dokumentensuche und im KI-Assistenten Nex bereit, jeweils mit Angabe des Quelldokuments.

Entsteht durch die Indexierung eine zweite Kopie meiner Dateien?

Beim Indexieren wird der Text aus den Dateien gewonnen, in Abschnitte zerlegt und in eine mathematische Darstellung überführt, die Embeddings. Diese Ableitung wird gespeichert, die Berechnung läuft vollständig lokal auf deutschen Servern. In welcher Form dabei Rohtext abgelegt wird, ist öffentlich nicht dokumentiert. Eine Aussage dazu wäre an dieser Stelle geraten, deshalb steht hier keine.

Wie viel Speicher ist enthalten und was kostet zusätzlicher Speicher?

Im Tarif Base sind 10 GB je Unternehmen enthalten, im Tarif Pro 20 GB je Unternehmen. Speicher oberhalb des Inklusivvolumens kostet 0,20 Euro je GB und Monat, gerechnet nach übergebenen Quellbytes. Base kostet 29 Euro je Nutzer und Monat, Pro 299 Euro je Monat mit 5 enthaltenen Nutzern.

Lässt sich Nexoria Drive wie ein gewohntes Laufwerk verwenden?

Ja. Nexoria Drive fügt sich als virtuelles Laufwerk direkt in den Windows-Explorer ein. Dateien werden dort verwaltet, synchronisiert und sind auch offline verfügbar, dazu kommen vollständige Versionierung und ein Papierkorb mit Karenzzeit. Zu anderen Betriebssystemen als Windows liegt keine veröffentlichte Angabe vor.

Verbraucht jede Suche KI-Tokens?

Nein. Die Dokumentensuche verbraucht keine KI-Tokens und läuft auch dann weiter, wenn das Token-Kontingent aufgebraucht ist. In diesem Fall nimmt Nex keine weiteren Anfragen mehr an, der Zugriff auf das eigene Wissen über die Suche bleibt aber erhalten. Base enthält 3 Mio. KI-Tokens je Nutzer, Pro 5 Mio. KI-Tokens je Nutzer.

Wo liegen die Dateien und wer verarbeitet sie?

Dateien, Index, Suche und Antwortaufbereitung laufen auf dedizierten Servern in deutschen Rechenzentren. Website und Dashboard werden ebenfalls in Deutschland gehostet. Die Plattform läuft ohne Public-Cloud-Infrastruktur wie AWS, Azure oder Google Cloud. Die Antwortgenerierung nutzt Mistral AI mit Sitz in Paris, EU. Die Verarbeitungskette der Kernplattform bleibt in der EU. Die technische Fehlerüberwachung läuft über Sentry mit Sitz in den USA, ohne Zugriff auf Dokumentinhalte, namentlich benannt im Verzeichnis nach Art. 30. Die E-Mail-Integration über Microsoft Graph API und Gmail API greift nur bei aktiver Integration.

Quellen

Stand

  1. Verordnung (EU) 2016/679, Datenschutz-Grundverordnung. Amt für Veröffentlichungen der Europäischen Union, 2016. https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32016R0679 Abgerufen am .Fundstelle für die auf dieser Seite genannten Artikel 28, 30 und 35.
  2. Lewis et al., Retrieval-Augmented Generation for Knowledge-Intensive NLP Tasks. Advances in Neural Information Processing Systems 33, NeurIPS, 2020. https://arxiv.org/abs/2005.11401 Abgerufen am .Erstbeschreibung des im Abschnitt zur Funktionsweise genannten RAG-Verfahrens.

Stand

Nächster Schritt

Sinnvoll ist ein Test mit dem Ordner, der am schwersten zu durchsuchen ist. Im Gespräch klären wir Umzug, Speicherbedarf und die Kosten der Indexierung Ihrer Datenmenge.